Das Gesetz
Artikel 489 des Strafgesetzbuchs bestraft „unzüchtige oder widernatürliche Handlungen“ mit einer Person gleichen Geschlechts mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis drei Jahren und einer Geldstrafe. Das britische Foreign Office erinnert daran, dass gleichgeschlechtliche Beziehungen illegal sind und öffentliche Zärtlichkeiten vermieden werden sollten, da eine Anzeige für ein Verfahren genügen kann. Gleichgeschlechtliche Paare haben keine rechtliche Anerkennung.
Die Realität in Marrakesch
- Kein offiziell „schwuler“ Ort: kein Viertel, keine erklärten Bars. Das lokale LGBT-Leben ist diskret und privat.
- Faktische Toleranz in Touristenhotels und Riads, die gleichgeschlechtliche Paare ohne Fragen aufnehmen, vor allem im Zimmer mit zwei Betten.
- Festnahmen und Fallen über Verabredungen in Apps wurden in Marokko gemeldet: Seien Sie bei Fremden sehr vorsichtig und geben Sie keine persönlichen Daten preis.
Praktische Vorsichtsmaßnahmen
- In der Öffentlichkeit: kein Händchenhalten, keine Küsse, wie bei allen Paaren; siehe Regeln und Etikette in Marrakesch.
- Unterkunft: Wählen Sie ein aufgeschlossenes Riad oder Hotel und bitten Sie je nach Wunsch um ein Doppelbett oder zwei Betten; lesen Sie wo man in Marrakesch übernachtet.
- Soziale Medien: keine Paarfotos live posten; Standortfreigabe ausschalten.
- Trans oder nicht-binäre Reisende: Prüfen Sie, ob Name und Geschlecht im Pass zu Ihrem Erscheinungsbild passen; eine Kontrolle kann heikel sein.
- Hammam: nach Geschlechtern getrennt; siehe Hammam in Marrakesch.
- Verabredungen: Bevorzugen Sie öffentliche Orte und informieren Sie eine Vertrauensperson.
Bei Problemen
Kontaktieren Sie Ihre Botschaft oder Ihr Konsulat, verlangen Sie einen Anwalt und unterschreiben Sie kein Dokument, dessen Inhalt Sie nicht verstehen. Notieren Sie sich vor der Abreise die Notrufnummer Ihres Landes. Allgemeine Sicherheit: Ist Marrakesch sicher? und Alleinreisen in Marrakesch.
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Weitere rechtliche Grenzen stehen in Darf man… in Marrakesch?.






